Monitorkalibrierung mit Datacolor Spyder 5 unter Linux

Lesedauer: 5 Minuten

Monitorkalibrierung mit Datacolor Spyder 5 – Welcher (Hobby-) Fotograf kennt das Problem nicht: Ein zuvor in RAW geschossenes Fotos sieht nach der Bearbeitung am PC toll aus, die Farben und die Helligkeit sind perfekt, aber auf einem Ausdruck oder einem Fotoabzug sieht das Foto auf einmal anders aus. Die Farben sind überzeichnet oder fahl, das Foto ist zu dunkel oder zu hell, im schlimmsten Fall hat der Abzug/Ausdruck sogar einen Farbstich. Oder vielleicht habt ihr schon mal ein Multimonitor-System zur Bildbearbeitung benutzt und festgestellt, dass das Foto auf jedem Monitor (leicht) anders aussieht.

Solche Abweichungen kann man umgehen, indem man einen hardware-kalibrierten „Profimonitor“ kauft, wie z.B. einen Eizo CG277 – OK zugegeben, der Eizo hat nicht nur ein „Integriertes Messgerät und eine vollautomatische Selbstkalibrierung„, sondern deckt neben dem sRGB-Farbraum auch noch den Adobe-Farbraum zu 99% ab. Für meine Bedürfnisse ist ein solcher Monitor aber leider in einer fernen Preisklasse, mit seinen 2.100,00€ – außerdem benötigt man als Hobby-Fotograf, der die ein oder anderen Abzüge/Fotobücher/Leinwände/Ausdrucke macht, in den meisten Fällen nur den sRGB Farbraum. Diesen dann aber bitte zu 100% abgedeckt. Weshalb ich mich dann für einen BenQ GW2765HT entschieden habe – ein hervorragendes Preisleistungsverhältnis und eine ideale Größe für eine vernünftige Bildbearbeitung (27 Zoll bei 2560x1440Pixel).

So toll dieser Monitor auch ist, mit seinen 400€ ist er zwar sehr gut vorkalibriert, verfälscht aber leicht die Farben und die Helligkeit. Diesen Fehler kann aber wunderbar mit einem Kolorimeter ausmerzen. Der Vorteil dabei ist, dass man dieses Kolorimeter auf allen PC-Monitoren und sogar an Beamern anwenden kann. Meine Wahl fiel dabei natürlich auf ein linuxtaugliches Gerät. Das Gerät muss nämlich unter Linux per Software eine Farbprofil-Datei erstellen, die vom Betriebssystem dann angewendet wird – der Monitor selbst weiß von seinem Kalibrierungsglück also gar nichts.

Meine Wahl fiel also auf ein Kolorimeter von datacolor, die Spyder-Geräte gibt es bereits seit einigen Jahren, mittlerweile sind sie ganz aktuell bei der Version 5 angekommen: Datacolor Spyder 5. Dabei gibt es drei Varianten: Express (ca. 110€), Pro (ca.160€ )und Elite (ca. 230€). Die erste Variante (Express) ist für eine schnelle, einfache Kalibirierung gedachte, der Pro ist für eine Farbkalibrierung hinsichtlich Druck ausgelegt und misst zusätzlich die Umgebungshelligkeit für eine optimale Helligkeitsanpassung des Monitors. Der Elite ist hardwaretechnisch identisch mit dem Pro, besitzt aber durch eine umfangreichere (Windows-) Software weitere Funktionen (siehe Homepage).

Ich habe mich also für den datacolor Spyder5 PRO entschieden, da ich sowieso auf die Linux-Software argyllcms setze, die den vollen Funktionsumfang der Hardware ausschöpft und somit unter Linux kein (mir erkenntlicher) Unterschied zum ELITE wäre.

Die Software argyllcms kann übrigens nicht nur mit den Spydern von datacolor benutzt werden, sondern auch mit etlichen anderen Kolorimetern diverser Hersteller (eine Liste findet ihr auf der Projektseite).

Unter (K)Ubuntu 15.04 ist argyllcms leider nur in der älteren Version 1.6 als Paket enthalten. Nachteil: der Spyder5 ist so neu, dass er erst ab der aktuellsten Version 1.7 unterstützt/erkannt wird. Insofern kann argyllcms leider nicht über Standardmittel installiert werden, sondern muss gesondert über die Seite von argyllcms bezogen werden. Dabei reichen die Executables, es muss nicht aus den Quellen übersetzt werden. Die Executables für 32Bit oder 64Bit findet ihr HIER.

Die Executables (Inhalt des Ordners bin im Downloadpaket) entpackt man nach dem Download einfach in den Ordner /usr/local/bin ohne Unterordner oder dergleichen.

Damit argyllcms richtig mit dem Spyder arbeiten kann benötigt es die Firmware des Gerätes, diese muss vom Hersteller bezogen werden. Früher wurden die Treiber auf einer CD mitgeliefert, mit dem Spyder5 kann die Software nur als Download bezogen werden. Einfach die Windows-EXE beim angegebenen Link runterladen (goto.datacolor.com/getspyder5).

Danach extrahiert man die Firmware-Dateien automatisch mit dem argyllcms-Tool oeminst:

$ sudo oeminst -v Spyder5Pro_5.2_Setup.exe

(Ich bekomme hier zwar immer ein paar Fehlermeldungen, funktionieren tut es am Ende aber trotzdem. Also einfach ignorieren, wenn die Kalibrierung danach normal funktioniert)

Bevor jetzt mit der Kalibrierung des Monitors begonnen wird, ist darauf zu achten, dass sämtliche Energiesparfunktionen des Monitors deaktiviert wurden (Abschaltung, Dimmen, User-Abmelden und Bildschirmschoner!) – der Kalibrierungsprozess dauert nämlich bis zu zwei Stunden, in dieser Zeit muss das Messfeld unbeeinflusst sein (auf die LaSpyder5_2ge des Mauszeigers achten!).

Zur Kalibrierung wird der Spyder ausgepackt, die Schutzkappe abgenommen und mit Hilfe des USB Kabels und dem Gegengewicht (= Schutzkappe) so über den Monitor gehängt, dass der Spyder mittig und eben auf dem Monitor aufliegt. Eventuell empfiehlt es sich, den Monitor so weit nach hinten zu neigen, damit der Sypder flächig aufliegt.

Jetzt kann mit der Kalibrierung begonnen werden:

$ sudo dispcal -v -y l -q h -o TargetA

Genaue Informationen über die Parameter liefert die Man-Datei, oder die argyllcms-Projektseite. Nach Eingabe des Befehls, werden mehrere Menüpunkte aufgelistet, die nacheinander abgearbeitet werden sollten. Abschließend erfolgt die Kalibrierung, die einige Zeit in Anspruch nimmt – also etwas Zeit einplanen, in der man nicht am Monitor arbeiten kann.

Im Anschluss an die Messung müssen die entsprechenden Patches errechnet werden (d3 = RGB-Farbprofil, f=836 entspricht der Anzahl der anzuwendenden Farbpatches, 836 ist das Maximum und erzielt somit die höchste Qualität):

$ sudo targen -v -d3 -f836 DisplayA

Die durch das Programm targen erstellen Patches werden anschließen noch abgearbeitet:

$ sudo dispread -v -y l -k TargetA.cal DisplayA

Abschließend erstellen wir noch die Profildatei und kopieren sie zur systemweiten Nutzung nach /usr/share/color.

$ sudo colprof -v -D"Display A" -qm -as DisplayA
$ sudo cp DisplayA.icc /usr/share/color/

Abschließend setzt man das Farbprofil mit dem Befehl:

$ dispwin DisplayA.icc

Das ganze kann man dann noch über ein Shell-Skript (mit folgendem Inhalt) und dem Autostart automatisch beim Systemstart erledigen:

#! /bin/sh
sudo dispwin /usr/share/color/DisplayA.icc

Hat man mehr als einen Monitor im Einsatz, so kann man mit dem Parameter -d und der entsprechenden Nummer des Displays den zu kalibrierenden Monitor auswählen. Das gleiche gilt für das Setzen des Farbprofils. Welche Nummer welcher Monitor hat, findet man  beim Aufruf  des Kalibrierungsbefehls heraus:

$ sudo dispcal -v -y l -q h -o TargetA

Es muss kein Punkt ausgewählt werden, die Info wird gleich zu Beginn er Auflistung angezeigt. Will man also das Farbprofil für Monitor 1 setzen, so muss zum einen natürlich das richtige Farbprofil und zum anderen die Monitornummer mit dem Befehl übergeben werden:

$ dispwin -d1 DisplayA.icc


Update April 2017:

Eine wesentlich komfortablere Lösung mit dem Spyder 5 unter Linux seinen Monitor zu kalibrieren ist das Tool DisplayCAL. DisplayCAL oder dispcalgui, wie es früher hieß, ermöglicht den Einsatz von argyllcms  über eine grafische Oberfläche, ähnlich, wie man sie auch von der Spyder Software kennt. dispcalgui gibt es zwar auch in den Repositories, ich empfehle aber die Installation über das deb-Paket von der offiziellen Download-Seite von DisplayCAL. So erhält man sicher die aktuelle Version.


Update Februar 2018:

Mittlerweile bin ich auf KDE neon als Distribution umgestiegen, da mir die letzte Kubuntu Version einfach zu buggy war. Benutzt man hier DisplayCAL und will am Ende das Profil setzen, kommt eine Fehlermeldung, die im Wesentlichen so lautet:

colord: Querying for profile returned no result for 20 sec

Der Fehler lässt sich damit lösen, dass man colord für KDE nachinstalliert:

sudo apt-get install colord-kde

Danach nochmal setzen und schon funktioniert es 🙂

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Gründer und Betreiber von Imrazor.de

Von Beruf Elektroingenieur, in der Freizeit reisebegeisterter Hobbyfotograf mit großer Linux-Affinität.

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25 Kommentare

  1. Hallo, herzlichen Dank für das ausführliche Tutorial. Eine Frage: ist es möglich mit Hilfe von Argyll und Spyder 5 mehrere Monitore auf den gleichen Farbwert zu kalibrieren?

    Vielen Dank!

    • Imrazor

      Hi!

      Ich versteh nicht ganz den Sinn und Zweck zwei Monitore mit unterschiedlicher Farbabweichung auf das selbe Profil einzustellen. Die Farbtreue wäre dann ja u.U. ebenfalls falsch. Aber theoretisch möglich. Man kann das erstellte Profil auch einem anderen Monitor zuweisen. Argyll und der Spyder messen „nur“ den Monitor ein und erstellen ein Korrekturprofil.

      Oder meinst du etwas ganz anderes?

      Grüße
      Andreas

  2. Hallo, vielen Dank für die schnelle Antwort.
    Ja ich meine etwas anderes. Unter Windows ist es möglich, zwei Bildschirme auf einander abzugleichen, damit keine Farbunterschiede sichtbar sind. Ich selbst habe zwei Baugleiche Monitore, die aber in der Farbdarstellung voneinander abweichen. Diese möchte ich gerne aufeinander – farbtreu – abstimmen.

    Hoffe es ist jetzt verständlicher?

    Grüße

    • Imrazor

      Jetzt hab ich es kapiert 😉

      Eigentlich ist genau das das Ziel der Kalibrierung. Die Referenz liefert der Spyder, am Ende müssen die Farben auf beiden Monitoren gleich sein – bei der Helligkeit ist das manchmal nicht möglich.

      Grüße

  3. Hallo,

    sehr schöner und informativer Bericht über Spyder 5 unter Linux. Ich verstehe nur nicht, wieso du dir die Pro-Version gekauft hast, wenn du argyllcms nutzt. Da die Hardware identisch ist, habe ich mir die günstige Express-Version zugelegt und kann mit argyllcms den vollen Funktionsumfang der Hardware nutzen.

    Viele Grüße
    Tom

    • Imrazor

      Hallo Tom,

      um ehrlich zu sein, bin ich mir bis heute nicht sicher, ob die Hardware wirklich absolut identisch ist. Ich wollte auf alle Fälle, dass das Ding auch die Umgebungshelligkeit messen kann – ich da bin ich mir beim Express eben nicht sicher. Außerdem ist evtl. mal vorgesehen einen Windows-PC zu kalibrieren.

      Grüße
      Andreas

  4. Hallo Andreas,

    bin durch deinen Bericht erst darauf gekommen, dass es bei dispwin den Parameter -d gibt, um mehreren Monitoren ein Profil zuzuweisen. Bekomme es aber einfach nicht hin. An meinem Notebook habe ich über HDMI einen Monitor angehängt. Bei „dispwin -d1 Monitor1.icc -d2 Monitor2.icc“ wird immer nur Profil 1 für beide Monitore geladen. Vielleicht kannst du mir einen Tipp geben, an was das liegt.

    Im Grunde genommen ist das natürlich ein Luxusproblem. Bisher handhabe ich es so, dass ich das Profil per Mausklick (mittels kleinem Shell-Skript) auf den jeweils genutzten Monitor einstelle. Wäre aber auch fein, wenn dies automatisch ginge. Und wenn jemand zwei oder mehrere Monitore gleichzeitig nebeneinander nutzt, sollte es ja auch funktionieren.

    Würde mich freuen, von dir zu hören.

    Viele Grüße
    Tom

    • Hallo Tom,

      ich weise die beiden Profile nacheinander zu und nicht innerhalb eines Befehls.
      Schon mal probiert die zwei Profile getrennt zuzuweisen?

      dispwin -d1 profil1.icc
      dispwin -d2 profil2.icc

      Grüße
      Andreas

  5. Ja, habe ich auch schon probiert. Wird aber immer Profil 1 beiden Monitoren zugewiesen. Ist bei mir jetzt nicht weiter schlimm, da ich immer nur einen Monitor laufen habe.

    Grüße
    Tom

  6. Noch ein Tipp. Im Standard-Ubuntu mit Unity-Desktop kann man in den Systemeinstellungen unter Farbe die Profile für jeden Monitor bequem einstellen. Die dispwin-Skripte erübrigen sich hier.

    Grüße
    Tom

    • Imrazor

      Danke für den Tipp! Ich selbst benutze ja Kubuntu, sprich KDE – da gibt es leider keine solche Möglichkeit. Für andere Unity-Nutzer aber sicher ein guter Tipp!
      Grüße
      Andreas

  7. Hi IMRAZOR,
    und vielen Dank für die tolle Anleitung. Ich habe soeben den ersten von 2 Monitoren fertig kalibriert und das Ergebnis kann sich sehen lassen!

    Danke!

  8. Hallo IMRAZOR,
    vielen Dank für den Artikel , er hat mir sehr geholfen den Spyder5 Express unter Ubuntu zum laufen zu bringen. Weil ich gerne unter der schicken grafischen Oberfläche dispcalGui (3.0.5.0-1) arbeite, hatte ich, nachdem die Executables in /usr/local/bin kopiert waren, noch das Problem dass der Spyder5 nicht erkannt wurde , da er nicht in die Datei /etc/udev/rules.d/ eingetragen war .
    Die Meldung :
    > dispcal: Error – new_disprd() failed with ‚Instrument Access Failed‘ <
    Habe aus dem entpackten argyllcms Archiv, die in dem Ordner usb liegende Datei 55-Argyll.rules mit sudo in den Ordner /etc/udev/rules.d/ kopiert und neu gestartet. (nachzulesen in der Datei 55-Argyll.rules)
    Nun funktioniert es wunderbar.

    Grüße
    Robert

  9. Danke für die Anleitung.
    Sie hat mir sehr geholfen meinen neuen Monitor einzustellen.

    Gruss Mirco

  10. Hallo Imrazor,

    herzlichen Dank für die gute Anleitung! Ich überlege mir auch einen Spyder zur Monitor-Kalibrierung unter Linux zu besorgen.
    Bringt einem der Ambient-Light-Sensor denn etwas unter Linux oder ignoriert argyllcms diesen sowieso?
    Des weiteren hat mein Zimmer ein Fenster. Muss man dann ein Profil für jede Wetterlage und Tageszeit anlegen?
    Vielen Dank im Voraus für die Antwort.

    Viele Grüße
    Julian

    • Imrazor

      Hallo Julian,

      ich glaub, wenn du den Spyder, wie in meiner Anleitung benutzt, dann wird der Umgebungslichtsensor nicht wirklich benutzt. Kalibriert man mit der grafischen Oberfläche „dispcalgui“ gibt es anscheinend einen Punkt, an dem man den Sensor aktivieren/deaktivieren kann. Die zweite Frage ist eine gute Frage, hier kann ich nur so mutmaßen: Ich gehe mal davon aus, dass das Umgebungslicht gemessen wird (und evtl. Farbtemperatur?), um einen Referenzwert zu schaffen. Ist der Monitor einmal kalibriert, dürfte es egal sein, unter welchen Bedingungen man arbeitet (ich konnte jedenfalls keinen Unterschied feststellen, ob jetzt Licht an/aus oder draußen dunkel/hell). Aber wie gesagt, so detailliert habe ich mit der Thematik noch nicht beschäftigt.

      Ansonsten hol dir den Express, der ja anscheinend baugleich und am günstigsten ist und unter Linux sowieso der volle Funktionsumfang durch argyllcms vorhanden ist.

      Grüße
      Andreas

      • Vielen Dank für die superschnelle Antwort. Ich werde mir den Express gleich bestellen.
        Gruß
        Julian

      • Hallo,
        wen es interessieren sollte, ich habe gerade noch einmal nachgeschaut, wie das mit dem Umgebungslichtsensor ist. Auf Ihrer Homepage schreibt Datacolor dazu:
        „Spyder5PRO’s integrierter Umgebungslichtsensor misst kontinuierlich Ihre Raumlichtsituation und warnt Sie, sobald eine Änderung den Wechsel zu einer anderen von insgesamt drei Umgebungslichtstufen erforderlich macht. Dann können Sie sich entscheiden, ob Sie ihre Kalibrierungseinstellungen verändern möchten oder das Raumlicht anpassen, um weiterhin eine optimale und akkurate Farbwiedergabe zu gewährleisten. “
        Das heißt dann wohl, dass man unter Windows seinen Spyder immer angeschlossen lässt und die Software selber vorschlägt das Profil zu wechseln oder das Raumlicht anzupassen. Wer will kann unter Linux auch ein Profil, z. B. für die Zeit wenn das Abendrot ins Zimmer scheint, erstellen und aufrufen. Könnte aber auch übertriebene Spielerei sein…
        Viele Grüße
        Julian

  11. Hallo,

    ich würde auch sehr gerne meinen Monitor kalibrieren und wollte, bevor ich mir den Spyder5 kaufe, erstmal ausprobieren, ob das auch bei mir funktioniert.

    Hierzu habe ich argyllcms installiert (von der Website) und versucht mittels dispwin ein vorhandenes icc-Profil (aus /usr/share/color/icc) einzustellen.

    Leider bringt das überhaupt keine sichtbare Veränderung. Habe mehrere Profile ausprobiert. Es werden noch folgende Meldungen ausgegeben:

    „Dispwin: Warning – new_dispwin: Expected VideoLUT depth 11 doesn’t match actual 10
    Dispwin: Warning – No vcgt tag found in profile – assuming linear“

    Was mache ich falsch?

    Grüße
    Torsten

    • Oder muss der Monitor extra Funktionen zum Kalibrieren mitbringen?

      • Hallo Torsten,

        also der Monitor muss keine speziellen Funktionen mitbringen, die „Farbeinstellungen“ erledigt das Betriebssystem.
        Wenn ich deine Fehler bzw. Warnungen google, dann hat die erste Warnung was mit der Grafikkarte (NVIDIA) zu tun und die zweite Warnung beschreibt ein Problem mit dem ICC-Profil, das du laden wolltest. Vielleicht suchst du im Internet mal nach einem ICC-Profil und versuchst das zu laden?
        Grüße
        Andreas

  12. Ich habe schon im Internet gesucht, aber nichts gefunden, außer, dass es evtl. an dem NVIDIA-Treiber liegen könnte. Da ich den aber weiter verwenden will, und ich in dem dazugehörigen Settings-Tool nichts ändern kann, bin ich erstmal ratlos.

    Wenn ich dispwin mit -v aufrufe, zeigt mir das Programm auch an, dass es die Einstellungen gesetzt hätte, aber ich sehe keine Änderungen auf dem Bildschirm. Die Profile an sich kann ich in Gimp oder Darktable verwenden, also funktionieren die auch.

    In den Einstellungen von Kubuntu (16,04) kann ich nur Farbkorrektur als aktiv markieren. Bringt aber auch keine sichtbaren Veränderungen.

    Vielleicht hat ja noch einer eine Idee, der das hier liest.

    Grüße
    Torsten

  13. Torsten,

    Check what the author of ArgyllCMS has to say about this message : http://www.freelists.org/post/argyllcms/Warning-issued-from-190-beta-with-NVidia-driver,1

    Fur weitere suchergebnissen in Google eingeben (inklusive Anführungsstriche) : „Expected VideoLUT depth * doesn’t match actual *“

    P.S. My German writing and speaking has gone downhill.

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