Reisebericht – Yucatan, Mexico

Lesedauer: 20 Minuten

Reisebericht – Yucatan, Mexico – Wie versprochen will ich euch mit diesem Post den ersten Reisebericht auf meinem Blog präsentieren.

Von 19.05.2012 bis zum 01.06.2012 war ich mit meiner wundervollen Begleitung in Mexiko, genauer genommen auf der Halbinsel Yucatan, an der Riviera Maya.


2014 waren wir übrigens wieder in Mexiko, diesmal allerdings auf einer sehr ausgiebigen Rundreise inkl. Mexico City. Den Reisebericht dazu gibt es HIER.


Anreise

 

Los ging es am Münchner Flughafen. Um ca. 08:00 Uhr morgens brachte uns die Lufthansa nach Frankfurt am Main, um von dort mit der Condor nach Cancun zu fliegen. Nach einer Flugzeit von 11,5 Stunden und einer relativ schnellen Einreiseabwicklung in Mexiko, inklusive Gepäckabholung, sind wir gegen 18 Uhr Ortszeit im Hotel angekommen. Gleich am Rande angemerkt: Legt man sich nach Ankunft nicht gleich hin, weil man so fertig ist, sondern wartet man, bis man nach Ortszeit wirklich ins Bett gehen würde (also z.B. gegen 22:30 Uhr), dann hat man so gut wie keine Probleme mit dem Jetlag von 7 Stunden.


Fotogalerie Mexiko Yucatan 2012
Alle Fotos zu dieser Reise findet ihr im Album Mexiko Yucatan 2012


Der Flug an sich war im Großen und Ganzen ruhig und ohne besondere Vorkommnisse. Lediglich zu sehen gab es so gut wie nichts, immerhin überflogen wir fast durchgehen Wolkenfelder. Das kann das ganze schon ziemlich langweilig werden lassen, wenn man nicht schlafen kann/will oder die Filme ansieht. Die Flieger von Condor wirken teilweise etwas „angestaubt“ und würden wohl mal eine Innenraumüberholung vertragen (defekte Lampen, abgenutzte Sitze). Der Service war dafür herausragend und sehr zuvorkommend.

Das einzige was dann bei der Ankunft in Cancun nicht so überragend war: Das Wetter. Damit hatten wir aber gerechnet, denn wer eine Mexikoreise und im speziellen eine Yucatanreise im Zeitraum zwischen Mai und Oktober unternimmt, der muss mit Regen in jeglicher Form rechnen (Dauerregen, Platzregen, Tröpfeln, Gewitterregen, …). Meistens ist es aber so, dass Regen schwallartig niedergeht und man danach für eine gewisse Zeit seine Ruhe hat. So auch an unserem Ankunftstag, an dem es zum Zeitpunkt der Landung noch Regenwetter hatte, aber bei der Ankunft am Hotel der Himmel wieder aufgerissen hat. Abkühlen tut es bei einem Regenschauer übrigens kaum, wenn es vor dem Regen noch 35 °C hatte, ist die Luft danach vielleicht 32 °C warm.

Das Hotel – RIU Palace Mexico

 

In unserem Hotel (RIU Palace Mexico) angekommen, wurden uns gleich die Koffer abgenommen und zum Abtransport aufs Zimmer bereitgestellt. Wir hatten eine wundervolle Suite zum Innenhof, die wirklich mehr als ausreichend dimensioniert war. Auf dem „Balkon“, der eher so groß war, wie eine Dachterrasse, hätte man glatt Privatparties mit 15 Leuten feiern können 😉 Ein Balkon in dieser Größe ist zwar beeindruckend, aber ich frage mich immer, was ich damit eigentlich anfangen soll. Zumal das Ding nur spärlich überdacht war und bei den oben erwähnten Regenschauern so gut wie kein Schutz vorhanden war. Ansonsten hatte das Zimmer alles, was das Herz begehrt: Riesiges Kingsize-Bett, LCD-Fernseher (den wir nicht wirklich nutzten) mit einer Couch davor, ausreichend geräumiges Bad mit abgetrennter Toilette und nicht zu vergessen eine Minibar mit Softdrinks des Herstellers Pepsi, Mineralwasser in 0,5 und 1,0 Liter Flaschen und mexikanisches Dos Equis XX Bier. Alles gekühlt versteht sich. Dazu dann noch ein Wasserkocher für Instantkaffee sowie Tee und nicht zu vergessen die hochprozentigeren Drinks, deren 1l-Flaschen kopfüber an der Wand hingen: Smirnoff Wodka, weißer Bacardi, Cognac und Tequila.

Wir sind wirklich keine Nörgler (deswegen haben wir uns schlussendlich auch nicht an das Hotelpersonal gewandt), aber der Kühlschrank der Minibar war wirklich ein absoluter Quälgeist. Das Kühl-Aggregat lief pausenlos und hat sich kein einziges mal abgeschaltet, dabei war es so laut, dass – trotz sehr gutem Schlaf – zweimal die unkonventionelle Methode zur Anwendung kam und ich kurzerhand mitten in der Nacht das Ding ausgebaut habe, um an den Stecker zu kommen 😉

Und wenn ich gerade bei Lärm bin: Jeden Abend findet im Rahmen des Unterhaltungsprogramms eine Aufführung statt, die direkt zwei Stockwerke unter uns abgehalten wurde. Diese Shows waren dermaßen laut, dass man auf der Toilette dachte, man sitzt auf der Bühne 😉 Allerdings wird das Programm pünktlich um 23 Uhr beendet, deswegen konnten wir damit leben. Wer eher schlafen möchte, dem empfehle ich ein Zimmer weiter weg vom Hauptgebäude und dem davor liegenden Veranstaltungsplatz oder eben ein Zimmer auf der Rückseite (die übrigens auch schön sind, mit kleinerem aber völlig ausreichendem Balkon und Meerblick hat sowieso keins der Zimmer).

Nach dem Auspacken der ersten Sachen und dem ersten Drink aus der Minibar haben wir uns auf die erste Erkundungstour vor dem Abendessen gemacht. Also raus aus dem Zimmer und über die wundervolle Lobby und die geschmackvolle Hotelbar (das Hotel ist im Kolonialstil gestaltet) hinab auf den Vorplatz des Hauptgebäudes. Hier unten ist auch der Eingang zum Hauptrestaurant in dem es Frühstück, Mittag- und Abendessen in Buffetform gibt. Man hat die Wahl zwischen dem klimatisierten Innenbereich und dem überdachten und regengeschützten Außenbereich.

Der Hotelkomplex wirkt wie ein großer Palast in kolonialem Stil. Das Hauptgebäude ist zum Meer hin ausgerichtet, die Seitengebäude mit den Zimmern liegen sich direkt gegenüber. Der Bereich zwischen den Gebäuden ist mit riesigen Palmen und Brunnen gestaltet. Hat man die Hotelgebäude hinter sich gelassen erreicht man auch schon die Poollandschaft, die etwas abgenutzt wirkt und von uns sowieso nicht genutzt wurde (Urlaub am karibischen Meer und dann in einen gechlorten Pool steigen?! Geht gar nicht!). Hier findet sich dann auch die die kleine Poolbar, die alle erdenklichen Getränke im Angebot hat. Weiter geht’s Richtung Strand. Folgt man dem Weg nach links, erreicht man den SPA-Bereich, der Weg nach recht führt zu den Themen-Restaurants für italienische und mexikanische Küche, die kontinentales Frühstück, Mittagessen und a la Carte Menüs am Abend bieten.

Der Strandbereich ist wirklich sehr sehr toll gestaltet und hebt sich angenehm von den benachbarten Hotels ab. Die Palmen stehen nämlich nicht in Reih und Glied (zumindest im oberen Bereich), sondern sind mehr oder weniger natürlich gewachsen. Dabei sind kleine Raseninseln angelegt, die sich in Hügelform aus dem Areal abheben. Die Palmen sind in ausreichender Anzahl und Größe vorhanden und machen den Einsatz von Sonnenschirmen überflüssig (solche gibt es auch nicht). Je weiter man zum Meer kommt, desto lichter werden die Palmen und desto weniger Sonnenschutz bieten diese. Der Strand und das Wasser sind sehr sauber, die Angestellten sind sehr bemüht, dass alles in Ordnung ist und sammeln jeden Abend komplett alle Liegen ein, ziehen den Sand ab und verteilen die Liegen neu. Am nächsten Tag holt man sich entsprechend eine Liege und zieht sie halt dort hin, wo man sie gerne hätte. Der Strand ist sehr breit und der Weg ins Wasser ist sehr angenehm zu bewältigen. Weißer Sand reflektiert nun mal die Sonne und wird deshalb auch nicht so brechend heiß, wie z.B. der fast schwarze Sand in Ägypten am Roten Meer. Zum Baden ist das Meer auch ideal, es wird langsam tiefer und ist warm, wie die Badewanne daheim. Für Erfrischungen steht auch eine Strandbar zur Verfügung. Mittags wird hier bei gutem Wetter auch ein kleines Buffet aufgebaut, bei dem (mit Holzkohle!) Burger, Hühnchen, Fleisch, etc. gegrillt wird. Wirklich leckere Sache 😉

Generell war das Essen sehr gut und abwechslungsreich, nicht nur wegen der verschiedenen Themenabenden. Die Buffets am Abend im Hauptrestaurant sind riesig und bieten für jeden Geschmack das richtige. Von mexikanischer Küche, bis hin zum Italiener oder zur spanischen Reispfanne. Neben den genannten Buffet-Restaurants gibt es RIU-typisch auch mehrere a la Carte Restaurants, für die man am Vormittag des selben Tages eine Reservierung tätigen muss. Zur Auswahl stehen ein Grill/Steak-Restaurant, das Fusion Restaurant Krystal und der Japaner Miyagi. Die ersten beiden haben wir getestet und können eindeutig davon abraten. Wir hatten den Eindruck als wären die Speisen nicht frisch zubereitet (im Gegensatz zum hervorragenden Buffet). Das Steak war definitiv aufgetaut, es hatte eine „sonderliche“ weiche Konsistenz, diese Feststellung machten nicht nur wir. Ich vermute, dass dies der Durchgängigkeit der RIU-Restaurants geschuldet ist: Ein Lieferant für alle RIU-Hotels. Zumindest ist mir beim Krystal-Restaurant aufgefallen, dass ein Lieferant auf der Karte stand. Also Finger weg und lieber das super Buffet genießen.

Die Preise für einen Urlaub in Yucatan könnt ihr ganz einfach über nachfolgende Maske checken. An-/Abreisedatum und Flughafen eingeben, und los geht’s:

Playa del Carmen

 

Mit einem kleinen Fußmarsch durch die abgeschottete Anlage Playacars oder über den Strand, erreicht man die Promenade von Playa del Carmen. Typisch touristisch mit allen erdenklichen Läden, Restaurants, Bars, etc. Die 5th Avenue ist die Einkaufsmeile und die Fußgängerzone von Playa del Carmen. In der Nähe des Hafens (von dem aus man z.B. nach Cozumel fahren kann) findet man einen kleinen Platz mit dem Masten auf dem Voladores ihre Schauspiel präsentieren. Dies sollte man sich nicht entgehen lassen, wenn man die Gelegenheit dazu hat. Wir kamen am Sonntag, den 27.05. in den Genuss der Vorführung.

Ausflüge

Nachdem wir nach unserer Ankunft gegen 22:30 Uhr – wie „empfohlen“ – total K.O. ins Bett gefallen sind und nur von unserem netten Zimmergefährten, dem röhrenden Kühlschrank, vorübergehend wach gehalten wurden (den ich kurzerhand ausbauen musste), hatten wir einen angenehmen und erholsamen Schlaf.

Am nächsten Morgen dann die Vorhänge aufgerissen, mit riesiger Vorfreude auf den tollen karibischen Strand und siehe da: Regen, Regen, Regen.

Naja, was soll’s, also erst mal fertig gemacht fürs Frühstück (das immer eine riesige Auswahl bot und auch der Kaffee war wirklich klasse). Nach dem Frühstück ging es dann zur obligatorischen „Begrüßung“ durch die TUI Reiseleitung. Diese Begrüßungen finde ich immer ganz amüsant, denn meistens bestehen diese aus halbwahren Touri-Infos über das Reiseziel und natürlich nicht zu vergessen, aus dem Rühren der Werbetrommel für die mehr oder weniger kostspieligen Ausflüge. So wurde auch diesmal ein besonderer Ausflug angepriesen: Tauchen mit dem Walhai, der sich für gewöhnlich nur zwischen Mai und Juni in der Karibik vor Yucatans Küste blicken lässt. Hört sich nach einem Highlight an und damit man dieses Highlight auch im Geldbeutel ordentlich merkt, kostet der Spass schlappe 150€ pro Person. Nachdem dieser Ausflug nur darin bestand, auf das offene Meer zu fahren, zu warten, bis der Walhai in Nähe ist, mit einem Guide hineinzuspringen, 2 Minuten nebenher zu schwimmen und dann wieder auf das Boot zu klettern, haben wir uns schon mal gegen diesen Ausflug entschieden.

Generell sei angemerkt, dass wir unsere Ausflüge zwar über die TUI gebucht haben, aber es deutlich günstiger geht: Wenn man Richtung Playa del Carmen geht, kommt gleich am Anfang der Promenade rechter Hand ein Reisebüro für Ausflüge, das von einem Schweizer geführt wird. Der bietet die selben Ausflüge an, nur zu einem wesentlich günstigeren Preis. Teilweise sind die Leute, die dort gebucht hatten, sogar im selben Bus mitgefahren! Nur so als Tipp am Rande.

Nachdem wir uns daheim schon informiert und auch entschieden hatten, wurden es bei uns folgende Ausflüge:

  • Tulum, mit Akumal und Mittagessen am Ziggy Beach
  • Coba, mit Valladolid und Baden in einem Cenote
  • Chichen Itza Sunrise, mit Hacienda Chichen und dem Besuch einer Maya-Familie

Unser Hauptaugenmerk war also auf den Maya-Stätten gerichtet, für die Yucatan ja mehr als berühmt ist. Diese Überreste einer faszinierenden Hochkultur wollten wir uns nicht entgehen lassen. Wir buchten also diese drei Ausflüge gleich für die erste Woche und gingen dabei ein klein wenig auf Risiko, dass sich das Wetter bis in zwei Tagen bessern würde. Denn genau da ging es schon zum ersten Ausflüg nach Tulum.

Tulum und Akumal

 

Der erste Ausflug am 23.05.2012, 08:00 Uhr sollte also Tulum und Akumal sein. Pünktlich für diesen Ausflug wurde auch endlich das Wetter besser, strahlender Sonnenschein mit ein paar Wolken, das ideale Wetter für Tulum, das nur so zu einem grandiosen Fotomotiv wird. Immerhin liegt Tulum als einzige Mayastätte direkt am Meer hoch oben auf den Klippen.

Tulum ist eigentlich Mayathan und schreibt sich richtig Tulu’um. Es bedeutet soviel wie „Mauer“ oder „Festung“. Dieser Name ist jedoch nicht der ursprüngliche, denn die dort ansässigen Maya kannten zur Zeit der Spanier die alte Stadt nur als „Stadt mit einer Mauer drumherum“, also Tulu’um. In seiner Blütezeit und als die Stadt noch eine große Bedeutung für den Seehandel (mit Cozumel, Isla Mujeres, Guatemala und Zentralmexiko) der Maya hatte, war sie unter dem richtigen Namen Zama geführt. Zama, die Stadt des Sonnenaufgangs, da sie dem Sonnenaufgang zugewandt war und ist. Witzigerweise steht in meinem Reiseführer genau das Gegenteil: Zama würde „Dämmerung“ bedeuten, da dies der Lage an der Ost-Küste und der Ost-West-Ausrichtung der Gebäude entspräche. Ihre Blütezeit hatte die Stadt von ca. 1200 n.Chr. bis zur Ankunft der Spanier.

Man betritt die Stadt also an einem der Eingänge durch die sehr gut erhaltene Stadtmauer, die sie zur Landseite hin komplett abschirmt. Mit unserem Reiseleiter namens Ricardo (der äußerst unterhaltsam die Geschichte der Maya vermittelte) haben wir Tulum also nördlichen Küstenabschnitt betreten und als erstes das Haus des Cenote besichtigt. Hier kann man bereits die atemberaubende Szene sehen, die Tulum einem bietet: Hoch auf einer Klippe steht der Wind-Tempel, darunter das türkis blaue Meer, die weißen Wolkenpakete ziehen über das Land hinweg – die reinsten Postkartenmotive. Das größte Highlight ist natürlich „El Castillo„, mit seinem Tempel auf der Spitze, der mit der Darstellung des „herabsteigenden Gottes“ verziert ist. Wahrscheinlich diente er Seefahrern als Orientierung, denn man konnte nur in seiner Nähe an Land gehen. Überall sonst ist Steilküste oder sumpfiges Hinterland.

Als die Stadt noch bewohnt wurde, waren die Gebäude in einem Türkis verputzt, der allseits bekannten Farbe für Tulum. Im Gegensatz zu den anderen Mayastätten im Inland, wurden an den Gebäuden Tulums auch ein spezieller Mörtel bzw. Putz nachgewiesen. Die Maya schützten ihre Gebäude vor dem aggressiven Salzwasser durch Beigabe von Latex. So sind die Gebäude auch heute noch in erstaunlich gutem Zustand.

Verlässt man die Anlage auf der Südseite, bekommt man einen grandiosen Blick auf „El Castillo“ mit dem darunter liegendem Strand. Ein weiteres Postkartenmotiv.

Nach dem Verlassen der Ausgrabungsstätte haben wir uns erst einmal eine frische Kokosnuss und ein Corona gegönnt, bevor es mit dem Bus weiterging nach Ziggy Beach, wo unser Mittagessen auf uns wartete.

Generell sei an dieser Stelle angemerkt, dass die drei Ausflüge alle mit Mittagessen waren und dieses äußerst gut war. Ob Buffet oder a la Carte, es das Essen war immer ein Gaumenschmaus und nie zu scharf. Wer es scharf mag – so wie wir – hatte immer die Gelgenheit das Essen mit Saucen nachzuwürzen 🙂

Nach dem Buffet am Ziggy Beach haben wir wir uns noch den Strandabschnitt angesehen, auf dem sehr wenige Leute unterwegs und mehrere Pelikane auf Fischfang im strandnahen Gewässer waren. Dies war natürlich ein willkommenes Fotomotiv für mein 55-300mm Nikkor Objektiv 😉

Nach der Stop am Ziggy Beach ging es weiter nach Akumal.

 

Akumal ist der zweite Teil des ersten Ausflugs und wurde von uns anfangs nur als „netter Zusatz“ zur Mayastätte Tulum gesehen. Im nachhinein hat sich dann allerdings herausgestellt, dass das Schnorcheln mit den Meeresschildkröten wirklich eine überaus tolle Angelegenheit ist. Akumal heißt nämlich auf Mayathan soviel wie „Ort der Schildkröten“ bzw. „Schildkrötenbucht„.

Diesen Namen hat die Bucht auch heute noch verdient. Meeresschildkröten kommen hier an Land, um ihre Eier abzulegen und halten sich im Wasser vor dem Strand auf. Es dauert nicht lange, bis man die ersten Exemplare zu Gesicht bekommt. Von klein bis riesig. Dabei sind die Schildkröten alles andere als scheu, was auch der Grund dafür ist, dass man ausdrücklich vom Guide darauf hingewiesen wird, die Schildkröten nicht zu berühren. Neben diesen faszinierenden Geschöpfen gibt es aber auch noch allerlei andere Dinge in dieser Unterwasserwelt zu entdecken: Rochen, Fische aller Art, Korallen etc. Die Guides machen während des Schnorchelns Fotos, die man danach käuflich in digitaler Form (CD) erwerben kann. Wer vielleicht sowieso des öfteren Unter-Wasser-Aufnahmen machen möchte oder am Strand fotografiert, für den empfiehlt sich vielleicht eine wasserdichte Outdoor- und Unterwasserkamera, wie die FujiFilm XP130 (ca. 200€ Stand April 2018)oder die Olympus Tough TG-5 (ca. 400€ Stand April 2018).

Fazit: Die Mayastätte Tulum in Kombination mit dem Naturerlebnis der Schildkrötenbucht Akumal ist allemal eine Empfehlung!

Coba und Valladolid

 

Nach einem Tag Pause und mit Entspannung am wundervollen weißen Sandstrand von Playa del Carmen ging es auf den nächsten Ausflug: Die Mayastätte Coba und die Kolonialstadt Valladolid.

Am 24.05.2012 um 07:30 Uhr wurden wir also vom Bus am Hotel abgeholt, um uns auf den Weg nach Coba zu machen. Mit von der Partie war wieder Ricardo, den wir bereits beim Tulum-Ausflug als Reiseleiter hatten. Coba als Ausflug ist dann schon etwas geschichtslastiger und mit mehr Hintergrundwissen gespickt. Ricardo zeigte uns schon auf der Fahrt mehrere Fundstücke der Maya, aber auch geologisches aus seiner Sammlung. So erfuhren wir bereits auf der Anfahrt vieles über die Halbinsel Yucatan (die z.B. keine Hügel oder Berge besitzt und nur einen einzigen Fluss. Yucatan als Kalksteinplatte besitzt dafür massenweise Cenotes, die oft als Trinkwasserspeicher dienen). Coba selbst liegt im Landesinneren und ist eine Mayastätte, die erst zu etwa 5% erforscht und freigelegt wurde. Der Rest liegt noch immer unter dem Grün des Dschungels begraben.

Coba selbst ist wesentlich älter als Tulum und wurde ca. 600-900 n. Chr. bewohnt/erbaut.

Zu bewundern gibt es auf dem riesigen Areal Cobas Sacbes (weiße Straßen der Maya), Ballspielplätze, das Observatorium und nicht zu vergessen: Nohoch Mul, mit ihren 42m und 120 Stufen die höchste Pyramide Yucatans. Und das Beste: Die einzige Pyramide, die noch bestiegen werden darf. Zuerst denkt man noch der Austieg seih nicht wirklich schwierig, aber nach ein paar der ausgetretenen Ruinenstufen merkt man schnell, dass die Treppe irre steil ist und die Hitze ihr übriges tut, damit man total feritg oben ankommt. Der Blick über den Dschungel ist gigantisch.

Der Abstieg allerdings ist nicht für Leute mit Höhenangst. Obwohl wir letztere nicht wirklich kennen, wurde uns etwas mulmig. Dies liegt wohl daran, dass die Treppe so extrem Steil ist und man beim hinabsteigen dauernd das Gefühl hat, man würde vorne über kippen. Und wieso haben die Maya ihre Pyramiden so extrem steil gebaut? Ganz einfach, damit die Volk nicht zu weit vom Priester auf der Spitze wegstehen mussten. Andernfalls hätte man den Priester von unten nicht mehr gesehen und gehört.

Da die Wege auf dem Coba-Areal ziemlich weit sind, sind wir mit einer „mexikanischen Rikscha“ gefahren. Der Fahrer sitzt dabei hinten und die Fahrgäste vorne. Eine unterhaltsame Angelegenheit, zumal die Fahrer es oft als sportliche Herausforderung sehen, alle anderen zu überholen 😉

Kurz vor dem Ausgang der Ausgrabungsstätte haben wir dann noch einen Ballspielplatz besichtigt und die Pyramide „Templo de la Iglesia„, die stellenweise noch von Bäumen und Sträuchern überwuchert ist und einen zwangsläufig an das „Dschungelbuch“ erinnert 🙂

Nach den Strapazen des Auf- und Abstiegs der Nohoch Mul Pyramide in der prallen Sonne, kam es uns sehr gelegen, dass wir den nächsten Zwischenstopp an einem Cenote einlegten. Wieder so ein Highlight, von dem wir nicht dachten, dass es eins werden würde. Badesachen angezogen, abgeduscht (Vorschrift!) und eine Wendeltreppe nach unten. Etwa 15m unter der Erde in einem riesigen Gewölbe sehen wir zum ersten mal einen Cenote, dessen glasklares und bis zu 30m tiefes Wasser im spärlichen Scheinwerferlicht glitzert. Ein wirklich außergewöhnliches Erlebnis sich langsam in dieses frische (ca. 19°C), extrem klare Süßwasser gleiten zu lassen und ein paar Züge zu schwimmen. Leider existieren davon keine Fotos, da wir nicht wussten, ob man die Kamera dort unten sicher deponieren kann (man kann, für alle, die es sich auch überlegen ;-)).

Erfrischt durch das kühle Nass geht es nach einem erneuten Umziehen mit dem Bus weiter nach Valladolid.

Als wir am Nachmittag in Valladolid ankamen, gab es erst einmal ein verspätetes Mittagessen in einem alten Gebäude aus der Kolonialzeit, dem Restaurant des „Hotel El Meson del Marques Hotel„. Das Buffet war auch hier wieder vorzüglich und mit dem (nicht im Preis enthaltenen, aber günstigen) Corona nahezu perfekt.

In Valladolid selbst haben wir uns Ricardo angeschlossen, der uns im Rathaus Kunstwerke über die Geschichte Yucatans und Mexikos erläuterte. Danach ging es noch in die Kathedrale „Iglesia de San Bernadino de Siena„, die 1552 als eine der ersten Kirchen Yucatans von den Franziskanern erbaut wurde.

Chichen Itza Sunrise



Na, was darf bei einem Mexiko-Urlaub auf der Halbinsel Yucatan keinesfalls fehlen? Genau! Die besterhaltenste Mayastadt Chichen Itza mit der atemberaubenden Kukulkan-Pyramide, die 2007 zu einem der neuen sieben Weltwunder gewählt wurde.

Aber der Reihe nach: Nachdem ja das „Sunrise“ im Namen des Ausflugs steckt, wird einem schnell klar, dass die Abholung mitten in der Nacht erfolgt. Also geht es um 05:00 Uhr morgens mit dem „Luxusbus“ (besser ausgestatteter Bus) Richtung Chichen Itza. Nachdem alle Gäste zugestiegen waren fuhren wir auf der Hauptverbindungsstraße Richtung Tulum, um nach wenigen Kilometern festzustellen, dass die Polizei die komplette Verbindungsstraße gesperrt hatte. Grund: Versuchte Entführung und Schießerei (die genauen Ereignisse konnten wir im Nachhinein nicht herausfinden, es ging wohl um rivalisierende Banden. Ein Gefühl der Unsicherheit kam übrigens während der ganzen Reise nie auf).

Was dann folgte war eine Fahrt Kreuz und Quer durch Dörfer und Siedlungen, die sicher noch nie einen TUI-Reisebus gesehen haben. Es entstand dadurch natürlich leider ein Zeitverlust von ca. 1 Stunde. Dennoch waren wir bei Ankunft in Chichen Itza die erste Reisegruppe. Eine wirklich tolle Aktion einen solchen Ausflug in die Morgenstunden zu legen. Somit hat man alle Bauwerke fast für sich allein und man kann sie ohne jede Menschenseele fotografieren und bewundern. Der Reiseleiter dieses Ausflugs war Joop, ein Rheinländer, der bereits seit 18 Jahren in Mexiko lebt und die mexikanische Staatsbürgerschaft angenommen hat. Man merkt schnell, dass er überall bekannt und (wegen seinem sozialen Engagement) respektiert und angesehen ist.

Joop ist ein begeisterter Anhänger der Mayaforschung und erzählt viel wissenswertes über die Kultur, die Lebensweise und die Wissenschaften der Maya. Wer sich weiter in das Maya-Thema einlesen will, dem wurde von Joop das Buch „Maya – Gottkönige im Regenwald“ empfohlen. Darüber hinaus kann Joop auch privat für eine Tour gebucht werden und/oder man mietet sich gleich in einer seiner Ferienwohnungen ein. Ich denke, er hat nichts dagegen, dass für solche Anfragen auf seine Mail-Adresse verweise:  joopecancun[at]hotmail[dot]com (natürlich richtig eintippen, ich habe sie verfremdet, damit Spammer die Adresse nicht erkennen).

Ein paar Fakten über die Maya, die äußerst faszinierend sind:

Die Maya …

  • … stellten eine extrem haltbare Farbe (Blau) für die Verziehrung der Gebäude her, die erst in jüngster Zeit wiederentdeckt werden konnte.
  • … führten Operationen am offenen Kopf durch, klammerten Wunden mit Ameisenzangen und versorgten die Wunden mit Maispaste, die einen Pilz enthielt (= Penicilin)
  • … entwickelten den genauesten Kalender der Menschheit (auch heute noch der Fall)
  • … hatten detaillierte Kenntnisse über die Astronomie
  • … besaßen logistische Kenntnisse für den effizienten Bau ihrer Städte

Chichen Itza an sich ist eine relativ junge Maya-Stadt und entstand im 11. Jahrhundert. Seine Blütezeit reichte bis ins 13. Jahrhundert und wurde von ca. 35.000 Einwohnern bevölkert. Chichen Itza weist deutliche Ähnlichkeiten zur toltekischen Stadt „Tula“ auf, weshalb vermutet wird, dass Chichen Itza entweder von Tolteken erobert wurde oder ein umgekehrter Einfluss auf Tula stattfand. Gewiss ist, dass der toltekische Gottkönig Quetzalcoatl auch in Chichen Itza verehrt wurde, denn Quetzalcoatl heisst auf Maya eben „Kukulkan„, die gefiederte Schlange.

Nach dem Betreten der Anlage machten wir uns als erstes auf den Weg zum Grab des Hohepriesters. Dieses Grab in Form einer kleineren Pyramide wurde von einem deutschen Archäologen (wie die Dresdner Frauenkirche) rekonstruiert (wie mehrere Bauten in Chichen Itza).

Danach geht es weiter zum kleineren Ballspielplatz und zur Freifläche vor der Sternwarte, dem Caracol. Den Namen Caracol (Schnecke) verdankt das Bauwerk seiner Wendelreppe, die Mauerschlitze wurden auf die Position bestimmter Himmelskörper an Schlüsseltagen ausgerichtet.

Weiter geht es zum sogenannten Nonnenkloster und der daneben liegenden Iglesia. Das Nonnenkloster war vermutlich ein Palast und bekam seinen heutigen Namen von den Spaniern, die sich durch die kleinen Räume an Zellen in einem Kloster erinnert fühlten. Die Fassade ist an vielen Stellen mit reichlicher Verzierung versehen, die z.B. an Schlangenhaut erinnert.

Die Iglesia ist mit einem Gitter aus Chac-Masken (Regengott) und den bacabs (vier mythologische Tiere, die den Himmel trugen) verziert.

Nach diesen interessanten Bauwerken ging es zurück Richtung Eingang um endlich „El Castillo„, die Kukulkan-Pyramide zu bewundern. Mit ihren 24m Höhe beherrscht sie das Areal und weist zahlreiche architektonische Besonderheiten auf. Als Beispiel sei die Tatsache genannt, dass bei Tag-Nacht-Gleiche die Ecken der Pyramide einen Schatten auf die Treppe werfen, dass der Eindruck entsteht eine gefiederte Schlange würde sich die Treppe hinabwinden. Seit der Wahl zum neuen Weltwunder 2007 darf die Pyramide übrigens nicht mehr bestiegen werden.

Nach zahlreichen Erläuterungen durch Joop, geht es weiter zum größten Ballspielplatz (168m Länge)  Yucatans und Mesoamerikas. Man kann die beiden Ringe bestaunen und die zahlreichen Reliefs an der Mauer, die den Platz eingrenzt. So ist auf Höhe des rechten Ringes eine Szene abgebildet, die darstellt, wie der Gewinner dem Verlierer den Kopf abschlägt und dessen Hals Blut in Schlangenform spritzt.

Nach dem Verlassen des Ballspielplatzes geht es zum Ausgang und wir holen unsere handgemachten Maya-Kalender ab. Bei Ankunft in Chichen Itza hatten wir nämlich die Möglichkeit ein von uns gewähltes Datum in die Maya-Rechner übersetzen zu lassen. Dieses Datum wurde dann in der Zwischenzeit auf originalem Mayapapier geschrieben und mit Zertifikat plus Erläuterung versehen.

Das Mittagessen in der „Hacienda Chichen“ hatten wir uns wirklich verdient und so genossen wir die wundervolle Pflanzenvielfalt des Hacienda-Gartens und das anschließende Essen, das wir bei der Anfahrt am Morgen ausgewählt hatten.

Der letzte Bestandteil dieses Ausflugs war dann noch der Besuch bei einer Maya-Familie. Die heutigen Maya leben in weiten Teilen wie ihre Vorfahren und befolgen auch noch viele Traditionen. Die heutigen Maya sprechen eine Sprache, die zu über 90% der früheren Maya-Sprache entspricht.

Den kleinen Kindern der Maya-Familie kann und sollte man Kleinigkeiten als Geschenk mitbringen. Sie freuen sich von Bonbons, ober rote Äpfel bis hin zu einem Kugelschreiber über alles.

Tiere

Ein wirklich faszinierender Teil Yucatans sind die hier beheimateten Tiere. V.a. Vögel gibt es in allen erdenklichen Farben, kein Wunder, immerhin ist Yucatan der Erdteil mit den meisten Vogelarten.  Neben den Vögeln gibt es aber auch andere nette Zeitgenossen, die sich hin und wieder auch im Hotel blicken liesen. Dazu gehören das Aguti (span. Cereque) und der Nasenbär, der gerne mal an einer Mülltonne nascht 😉

Rückreise

Nach 12 wundervollen Tagen auf der Halbinsel Yucatan war es am 31.05. für uns Zeit Abschied zu nehmen. Nach anfänglichen „Transferschwierigkeiten“, ging es dann pünktlich mit einem Privattransfer zum Flughafen. Die Schwierigkeiten im Vorfeld ergaben sich aus der Tatsache, dass wir keine Pauschale gebucht hatten, sondern Flug und Hotel extra. Daraus ergibt sich jedoch, dass man sich um den Transfer kümmern muss. Auf der Hinfahrt konnten wir ohne Probleme gegen eine Gebühr mit dem TUI-Bus fahren. Den Rücktransfer hatten wir bereits am Begrüßungstag bei der  Reiseleitung vor Ort angemeldet. Ende vom Lied war einen Tag vor Abreise, dass angeblich kein Platz im Bus verfügbar war und er niemanden in der Zentrale erreicht zwecks gesondertem Transfer. Nach der ewigen Rumvertrösterei wurde es mir zu blöd und ich habe mich an die äußerst zuvorkommende Rezeption gewandt. Diese organisierten uns innerhalb 10 Minuten einen Privattransfer mit einem Taxi zum Festpreis von 50€.

Angenehmer Nebeneffekt: Wir waren die ersten in der Schlange am Flughafen und hatten unser Gepäck somit relativ schnell aufgegeben. Nach Ankunft der „Busfahrer“ haben uns dann andere Gäste gesagt, dass sicher noch 8 Plätze frei waren im Bus. Na, was soll man da jetzt für einen Schluss daraus ziehen? Anscheinend hatte die Reiseleitung nur Interesse daran Ausflüge zu verkaufen, an der er mit Provision beteiligt ist.

Übrigens bezüglich Gepäck: Äußerste Vorsicht beim Gewicht! Es wird das normale Gepäck UND das Handgepäck gewogen! Pro Kilogramm Übergewicht ca. 20€ extra. Das Handgepäck darf 6kg nicht überschreiten und der Koffer die üblichen 20kg. Wir hatten zusammen exakt 40kg und 12,4kg Handgepäck – Glück gehabt 😉

Im Duty Free Bereich habe ich mich dann auf die Suche nach einem alkoholischen Mitbringsel in Form eines seltenen Tequilas gemacht und diesen auch gekauft. Dass sich dieser 45$ Tequila zu einer ausführlichen Diskussion in Frankfurt entwickeln würde, konnte ich hier noch nicht vermuten.

Mit etwas Verspätung hoben wir dann auch Richtung Deutschland ab und kamen nach nicht ganz 10 Stunden in Frankfurt am Main an.

Beim Umsteigen in die Lufthansa-Maschine nach München dann die Überraschung: Beim Sicherheitscheck (wieso auch immer man den machen muss, wenn man den Sicherheitsbereich nie verlassen hatte) wurde ich bestimmt darauf hingewiesen, dass die Tequilaflasche mehr als 100ml Inhalt habe und dieser vernichtet werden müsse. Dem Fluggast vor mir hatte bereits das gleiche Schicksal ereilt und er konnte zusehen, wie das Sicherheitspersonal seinen Tequila in die Tonne leerte.

Nein, Kampflos wollte ich den sauteuren Tequila nicht aufgeben und verlangte eine genaue Erläuterung wieso ich die Flasche nicht mit an Bord nehmen darf, obwohl ich den Sicherheitsbereich nie verlassen hatte. Das Ende der Geschichte war, dass wir ein Handgepäckstück mit dem Tequila als weiteres Gepäckstück aufgeben mussten, da aus „nicht vertrauenswürdigen Ländern“, wie Mexiko, keine Flüssigkeiten über 100ml mitgenommen werden dürfen. Ahja. Deutsche Bürokratie, kein weiterer Kommentar.

Jedenfalls schmeckt der Tequila jetzt umso besser 😉

Fazit

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Vielen Dank! 🙂

Mexiko mit der Halbinsel Yucatan und seiner Bevölkerung ist eine Reise wert. Die Leute sind sehr zuvorkommend und nett, man hat nie den Eindruck, es wäre unsicher oder dergleichen. Das Wetter war, bis auf ein paar regnerischen Ausnahmen, traumhaft und immer sehr sehr warm. Die karibischen Strände sind einfach der Wahnsinn und dazu gibt es noch reichlich Kultur in Form von Maystätten. Eine ideale Kombination für einen erholsamen aber nicht langweiligen Urlaub.


Fotogalerie Mexiko Yucatan 2012
Alle Fotos zu dieser Reise findet ihr im Album Mexiko Yucatan 2012


Interesse an einer Rundreise durch Mexiko? Hier mein Reisebericht dazu!


Empfehlung für einen Reiseführer: Vis A Vis Reiseführer Mexiko

Die Referenz unter der Maya-Literatur: Nikolai Grube „Maya – Gottkönige im Regenwald“


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7 Kommentare

  1. Karina

    Hallo,
    hab mit großem Interesse euren Reisebericht gelesen. Fahre diesen Oktober mit meinem Freund nach Cancun. Bis jetzt ist nur der flug gebucht. Wir bleiben 2,5 Wochen da und wollen einwenig rum reisen. Euer Beitrag ist uns ne große Hilfe und gibt uns definitiv paar sehr gute Eindrücke.
    Hattet ihr einen Reiseführer? Welches Buch könnt ihr uns empfehlen?
    Wollen uns jetzt für die reise auch eine Cam holen, die wasserdicht ist. Welche habt ihr?

    Danke für den tollen Beitrag 🙂

  2. Imrazor

    Hallo Karina,

    es freut mich sehr, dass dir der Reisebericht gefällt und er ein paar hilfreiche Infos für dich/euch enthält.

    Wenn man sich für die Maya-Kultur interessiert, dann gibt es auf der Halbinsel Yucatan einiges zu erkunden. Aber auch wunderschöne Naturerlebnisse kann man dort machen (eben das Tauschen mit den Meeresschildkröten, der Walhai oder auch eine Empfehlung: das Biosphärenreservat Sian Ka’an. Das haben wir leider nicht gemacht, aber haben nur durchwegs positives gehört und tolle Fotos gesehn).

    Ich bin mittlerweile ein absoluter Fan der Vis a Vis Reiseführer geworden. Auch wenn die Meinungen bei Amazon etwas schwanken, für mich (und für meine Freundin) sind sie das Non-Plus-Ultra. Wir hatten den entsprechenden Mexiko-Reiseführer von Vis A Vis: http://www.amazon.de/gp/product/3831015325/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&camp=1638&creative=19454&creativeASIN=3831015325&linkCode=as2&tag=imrazorde-21

    Der Nachteil ist, dass dieser Reiseführer halt über das komplette Mexiko ist und man nur den Yucatan-Teil braucht. Natürlich gibt es auch Reiseführer nur für Yucatan, aber halt nicht von Vis a Vis. Ganz nett sind eigentlich meistens auch die Marco Polo Reiseführer, allerdings kann ich dir nicht sagen, ob der für Yucatan empfehlenswert ist (http://www.amazon.de/gp/product/382970593X/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&camp=1638&creative=19454&creativeASIN=382970593X&linkCode=as2&tag=imrazorde-21). Am besten einfach in den örtlichen Buchhandel gehen und die Reiseführer mal durchblättern.

    Eine wasserdichte Kamera haben wir leider (noch) nicht. Die Unterwasserfotos hier im Blog wurden von dem Schnorchelteam gemacht und uns auf CD zur Verfügung gestellt. Allerdings bin ich ein Nikon-Fan und fotografieren mit einer digitalen Spiegelreflex (Nikon D3100). Da ich mich auch für Unterwasserkameras interessiere, habe ich mich etwas informiert und bin dabei auf die Nikon COOLPIX AW100 gestoßen: http://www.nikon.de/de_DE/product/digital-cameras/coolpix/all-weather/coolpix-aw100
    Die würde/werde ich wohl kaufen – für den nächsten Urlaub mit Unterwasseraction 😉

    Falls noch fragen bestehen, einfach melden 🙂

  3. Vielen Dank für den tollen Reisebericht.

  4. Wir sind heute grad wieder im kalten Deutschland gelandet,… Deinen Reisebericht kann ich nur bestätigen,…Chichen Itza, Coba/Valldolid haben wir genauso empfunden. Tulum haben wir wegen (starkem) Regen ausfallen lassen (habe noch nie im Urlaub Regencapes gekauft, aber diesmal!!!)haben aber noch Sian Ka’an besucht. Wer seine Ausflüge bei TUI bucht zahlt sicherlich etwas mehr, aber die Infos die JOOP und STEVEN uns geben konnten waren wirklich jeden Peso wert.
    Mexiko/Yucatan ist für 12 Tage eigentlich zu kurz,…aber wir werden Tulum und vielleicht Merida beim nächten Mal besuchen!
    DER WEG IST DAS ZIEL,…oder wie es JOOP passend formulierte: Heute ist der 1.Tag vom Rest Deines Lebens, mach was draus!!! Sei neugierig auf alte Kulturen, freundliche Menschen und eine sehr schmackhafte lokale Küche…nicht nur in den „Touri-Hochburgen“ essen, sondern mutig etwas ausprobieren.
    LG aus Stade

    • Hallo Thomas!

      Vielen Dank für deinen Kommentar! Freut mich, dass es euch genauso gut auf der Halbinsel Yucatan gefallen hat, wie uns! Auch bei uns wir es nicht die letzte Reise nach Mexiko/Yucatan gewesen sein, beim nächsten mal dann aber eine (kleine) Rundreise. Zum Beispiel mit Merida, Uxmal, Campeche, Palenque usw.

      Die Maya-Kultur hat uns einfach fasziniert!

      LG
      Andreas

  5. Yucatan ist auf jeden Fall eine Reise wert und dein ausführlicher Bericht hat bei mir wieder die Reislust geweckt. Bei den Reiseführern ist das immer so eine Sache wg. der Aktualität. , ich hoffe, dass ich schon bald die nächste Reise antreten kann. 🙂

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