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Wenn ich auf Reisen gehe, schreibe ich mir gerne auf, was über den Tag so passiert ist – im Endeffekt führe ich ein Reisetagebuch bzw. ein Reisejournal. Schon 2012 habe ich dazu einen Blog-Eintrag geschrieben, damals noch auf der Suche nach einer digitalen Lösung und dann doch bei Notizbuch und Stift geblieben.

Damals habe ich mir ein spezielles Moleskine Reise-Notizbuch gekauft, das es einem einfacher macht seine Reisen nach Kurztrips, längeren Reisen etc. zu klassifizieren. Eine nette Sache. Das ganze hat nur zwei Nachteile: Das Reisetagebuch kann nicht beliebig lang sein, da es nur eine feste Anzahl an Seiten pro Reise gibt. Klar, kann man einfach bei der nächsten Reise weiterschreiben, macht das ganze aber nicht mehr so schön. Der zweite Nachteil besteht darin, dass ich noch Platz bei den Kurztrips hatte, aber nicht mehr bei den langen Reisen.

Ich habe mir dann einfach ein neues Notizbuch gekauft, wieder ein Moleskine, allerdings mit Softcover (lässt sich irgendwie besser verstauen, da etwas flexibler) und punktierten Seiten.

Welche Größe, Farbe etc. man sich kauft ist ja eigentlich auch egal, die Auswahl ist jedenfalls riesig. Ich mag die Qualität der Moleskine Bücher und die dünnen Seiten sehr, für mich ideal als Reisejournal.

Ansonsten mache ich pro Reisetag eine mehr oder weniger lange Notiz, dir mir später hilft, die Reise in einen Reisebericht zu fassen oder das Fotobuch der Reise zu gestalten. Auch vor der Reise mache ich mir bereits Notizen, wenn nötig. Z.B. Hinweise zu Flugzeiten, Flugnummern oder Routen die ich mir vorab rausgesucht habe.

Moleskine Notizbuch mit eingeklebtem Instax Mini

Moleskine Notizbuch mit eingeklebtem Instax Mini

Fujifilm Instax

Klar, man fotografiert mit der DLSR/DSLM (Meine Kamera-Objektiv-Kombi auf Reisen) und dem Smartphone, man hat genug Erinnerungen digital erstellt. Was mir aber fehlte, waren immer kleine Fotos, die man bereits vor Ort in das Notizbuch klebt. Im Nachhinein hatte ich darauf auch keinen Bock mehr. Es ist einfach viel schöner, eine ganz frische Erinnerung gleich neben seine neuen Notizen zu kleben und noch schöner ist es, daheim beim lesen der Notizen gleich wieder ein Bild dazu zu haben. Und später schaut man sich so etwas natürlich auch gerne wieder mal an, selbst wenn man ein Fotobuch erstellt hat.

Und genau hier kommt das geniale, wie einfache System der Fujifilm Instax ins Spiel. Wer es nicht kennt: Instax sind v.a. Sofortbildkameras von Fujifilm, die es seit Ende der 1990er Jahre gibt, allerdings nie einen großen Durchbruch erreicht haben. Erst mit der Pleite von Polaroid und der Einstellung deren Produktion von Sofortbildkameras und Sofortbildfilmen, war Fujifilm 2008 alleiniger Hersteller. Ohne Angst vor Patentansprüchen seitens Polaroid konnte der Markt neu erobert werden. Sofortbildkameras sind eigentlich ein alter Hut, aber mit fortschreitender Digitalisierung und der inflationären Verwendung von Handybildern, sehnen sich immer mehr Leute nach sofort verfügbaren, mit Händen greifbaren Fotos.

Ich bin jetzt nicht unbedingt ein Fan reiner Sofortbildkameras, aber umso mehr von den Fujifilm Instax Druckern, wie den Instax SHARE SP-2. Der Clou daran ist, dass man sowohl Handyfotos per App und WLAN-Verbindung zum Instax ausdrucken kann, als auch direkt von einer Fujifilm Kamera.

Drucker: Fujifilm Instax SHARE SP-2

Drucker: Fujifilm Instax SHARE SP-2

Den Drucker gibt es aktuell in  zwei Varianten, für längliche Filme (ca. Scheckkartengröße) als Instax SHARE SP-2 und für quadratische Filme als Instax SHARE SP-3. Der SP-3 ist etwas teurer, da jünger, ansonsten unterscheiden sie sich nur im Format und der Farbe des Gerätes. Ob man nun quadratische oder längliche Bildchen bevorzugt, ist reine Geschmacksache. Ich habe mich für die längliche Variante entschieden.

Die Handhabung ist denkbar einfach. Handy-App mit dem eingeschalteten Drucker verbinden, Foto aus der Galerie auswählen, bei Bedarf noch bearbeiten in der App und dann an den Drucker senden. Wenige Sekunden darauf schiebt sich aus dem Schlitz oben am Gerät das Foto raus. Übrigens ist „Drucker“ vielleicht nicht der richtige Begriff, denn eigentlich wird das Foto – genau wie früher bei Polaroids – im Gerät belichtet. Wenn es aus dem Gerät rauskommt, ist erst nach mehreren Sekunden was zu sehen, bis man schlussendlich das Foto auch sieht. Nostalgischer geht’s nicht 😉 Genauso wie der Bildlook, der einen sehr hohen Kontrast aufweist und was retro-mäßiges hat.

Auf einer Fotokassette sind 10 Bilder, der Doppelpack kostet etwa 15€, d.h. ein Bild kommt auf etwa  75 Cent. Nicht teuer, aber bei vielen Ausdrucken auch nicht gerade billig. Egal, man druckt ja nicht ein ganzes Fotoalbum damit aus.

Der kleine Drucker hat einen Akku, der sich über USB laden lässt und recht lange hält. Dazu noch eine passende Aufbewahrungsbox, in der auch eine Ersatzkassette passt und man ist für die Reise gerüstet.

Instax SHARE-SP2 in praktischer Transporttasche

Die Bildchen kann man dann sozusagen als „Soforterinnerung“ in sein Notiz-/Reisetagebuch neben dem Text einkleben (am besten damit).  Aber nicht nur das: Manchmal würde man sich für ein Portrait gerne bedanken, das man von Einheimischen schießen durfte. Wieso nicht das Bild schnell ausdrucken und als Dankeschön dem Fotografierten überreichen? Coole Sache!

Übrigens: Wer gerne daheim den ein oder anderen Schnappschuss auf Instax bannen will, kann sie mit diesem Holzbilderrahmen extravagant in Szene setzen.

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Von Beruf Elektroingenieur, in der Freizeit reisebegeisterter Hobbyfotograf mit großer Linux-Affinität.

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